Eine Chronik des Dortmunder Straßenstriches

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Eine Chronik des Dortmunder Straßenstriches
Auf der Ravensbergerstaße befand sich der legale Straßenstrich Dortmunds. Mit der Verlagerung der Straßenprostitution aus den Wohnvierteln der Nordstadt im Jahr 2000 ging die Legalisierung der Arbeit von Prostituierten auf der Straße einher. Immer wieder wurde die Forderung nach mehr Sicherheit am Arbeitsplatz dieser Frauen laut.

Die Kommunikations- und Beratungsstelle für Prostituierte, kurz Kober, die sich mit ihrem
niedrigschwelligen Angebot schwerpunktmäßig an Straßenprostituierte richtet, setzte sich über Jahre für die Errichtung so genannter Sicherheitsboxen ein. Nach einer langen und kontrovers geführten lokalpolitischen Debatte wurden diese Boxen 2006 schließlich errichtet. Gewaltübergriffe gegen die dort arbeitenden Frauen sind seitdem um mehr als 95 Prozent zurückgegangen. Das gesamte Konzept, genannt Dortmunder Modell, basiert auf einer Kooperation zwischen Kober und Mitternachtsmission als Beratungsstellen sowie dem Kriminalkommissariat 12 und dem Ordnungsamt. Das Dortmunder Modell besaß bundesweit Vorbildcharakter und hat in Essen und Hannover bereits Nachahmer gefunden.

Doch die Geschichte nimmt einen anderen Verlauf. Durch den Zuzug rumänischer und bulgarischer Frauen, vergrößert sich die Zahl der dort arbeitenden Frauen. Der Dortmunder Norden, der als ein Problemviertel bekannt ist, kann dieser Zuwanderung nicht mehr gerecht werden. In den Augen der Stadt Dortmund droht die Nordstadt im Chaos unterzugehen.

Ein Kontrollversuch ist die Schließung des Dortmunder Straßenstriches. 2011 werden die Sicherheitsboxen abgerissen und Straßenprostitution in Dortmund verboten. Nach Ansicht der Stadt habe diese aus Notwehr reagiert.